Männer und die Liebe zum Auto

Schon im Krabbelalter, wenn die kleinen Jungs ihre ersten Spielzeuge bekommen, ist die Begeisterung für Autos schon ganz groß. Egal ob Opel, BMW oder Ferrari-Modell: Hauptsache, es ist ein Auto. Doch woher kommt diese große Liebe zum Auto? Und sind es tatsächlich die Männer, die Autos mehr lieben als Frauen?

Die Psychologie der Auto-Liebe

Ein Großteil der Männer hegt eine wahre Liebe zu den motorisierten vier Rädern. Sobald irgendwo ein stark motorisierter Motor aufheult, stellen sich die Härchen eines jeden Männerarmes auf. Wer sieht da nicht aus dem Fenster und hofft, eine kleine Rennmaschine zu sehen? Kein Mann, der den Schlüssel eines Ferraris in die Hand gedrückt bekommt, würde zwei Mal darüber nachdenken, ob er dieses Gefährt wirklich fahren will. Mit 300 Sachen auf der linken Spur der Autobahn, wo kann die Freude und das Adrenalin größer sein? Richtig. Nirgends. Tatsächlich zeigen Studien, dass Autos Gehirnbereiche aktivieren können, welche sonst nur bei Aktivitäten wie Sex oder dem Konsum von Kokain aktiviert werden. Während für Frauen das Auto jedoch eher mit individueller Autonomie zu tun hat, sind Männer doch eher emotionaler mit dem eigenen Gefährt verbunden und wollen mit dem eigenen Auto durchaus zeigen, was für ein Typ Mann sie sind.

Studien belegen, dass Männer tatsächlich eher eine emotionale Bindung zu ihrem Fahrzeug haben als Frauen. Daher ist es auch kein Wunder, das Männer ihr Auto selbst pflegen und hegen, im Gegensatz zu Frauen. Während 81 Prozent der Männer sich selbst um die Autopflege kümmern, machen dies nur 24 Prozent der befragten Frauen einer Forsa-Umfrage. Die Liebe zum Speed zeigt sich vor allem auch dadurch, dass sich vor allem Männer sehr über das „Schleichen“ anderer Fahrer aufregen (59 Prozent). Die männlichen Genossen im Straßenverkehr lassen sich eben ungerne die Möglichkeit nehmen, zu zeigen, was das geliebte eigene Fahrzeug alles zu bieten hat.